Der Wille zur Höchstleistung

1. Dezember 2017 agvs-upsa.ch – Sowohl technisch als auch in den Betriebsabläufen: Die Digitalisierung verändert die Autobranche tiefgreifend. 41 Berufsleute begegnen diesem Wandel nun mit dem Diplom als Betriebswirte Automobilgewerbe im Gepäck. Dieser Weiterbildungswille mache die Branche stärker und zukunftsfähig, so das Fazit der Diplomfeier.

tki. 53 Kandidaten stellten sich vom 4. bis 12. September einer vorbereitungsintensiven Hürde. Sie legten die Höhere Fachprüfung für diplomierte Betriebswirtinnen und Betriebswirte im Automobilgewerbe ab. Umso erfreulicher, dass 41 Ausbildungsabsolventen die Hürde mit Bravour genommen haben. Eine Kür, die entsprechend gewürdigt werden sollte. So bereitete der AGVS den Diplomierten (siehe Box) am 1. Dezember im Gasthaus zum Schloss Falkenstein in Niedergösgen einen würdigen Rahmen, um auf das jüngst erlangte Diplom und eine aussichtsreiche Zukunft in einer herausforderungsreichen, aber umso spannenderen Branche anzustossen.

Aus der Masse herausstechen
Den Auftakt zur Feierlichkeit machte der AGVS-Bildungsverantwortliche Olivier Maeder, der die elegant gekleidete und erwartungsfrohe Gesellschaft nach der Programmerläuterung aber erst einmal zur Stärkung am reichhaltigen Apérobüffet entlassen durfte. Auf gestärkten beruflichen Standbeinen sollten die 39 Absolventen der Höheren Fachprüfung sowie die zwei Absolventinnen auch aus dieser Diplomfeier nach Hause und in ihre Betriebe entlassen werden. Für Peter Baschnagel, Präsident der Qualitätssicherungs-Kommission Höhere Fachprüfung, Grund genug, den schulisch anspruchsvollen, zweijährigen Weiterbildungsweg zu würdigen: «Sie haben sich dafür entschieden, hohe Leistungen zu erbringen, nicht Mittelmass zu sein.» Eine Bereitschaft mit Zukunft, hätten sich die Absolventen doch die Voraussetzungen angeeignet, erfolgreich ein Unternehmen durch eine sich permanent verändernde Geschäftswelt zu führen. «Lassen Sie sich also nicht in Ihren eigenen Ideen einbremsen», gab Baschnagel den Berufsleuten die nötige Portion Enthusiasmus und Selbstsicherheit mit auf den Weg.

Das Rüstzeug für die Herausforderung von morgen
Den Willen zur Weiterbildung erhob Charles-Albert Hediger, Präsident der Berufsbildungskommission (BBK), zur nationalen Tugend. Immerhin könne die Schweiz als Wirtschaftsstandort auf dem globalen Parkett nur dank ihrer grössten und wichtigsten Ressource bestehen – die Bildung. Das Erfolgsmodell der dualen Berufsbildung trägt Früchte, Autoberufe haben Zukunft: Ein Credo, das auch AGVS-Zentralpräsident Urs Wernli in seiner Lobrede in den Fokus rückte. «Eine solide Grund- und Weiterbildung ist das Rückgrat jeder Branche. in der Automobilbranche gilt dies ganz besonders, weil der Wandel in der Technik, der Technologie, aber auch bei den Abläufen in den Betrieben, sehr schnell vornstatten geht», konstatierte Wernli. Umso mehr sei gerade ein solch grosser Branchenverband auf engagierte Fachleute mit Vorbildcharakter angewiesen. Und in den Reihen der Vorbilder des schweizerischen Garagistenverbands befänden sich die Absolventen der Höheren Fachprüfung in guter Gesellschaft. Stolze 8500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AGVS-Mitgliedsbetriebe befänden sich derzeit in Aus- und Weiterbildung.

Denn die Realität, die herausforderungsreiche Digitalisierung der Automobilbranche sowie die Konsequenzen der Mobilität von morgen verlange ebendiese Bildungs- und Leistungsbereitschaft. Was aber bleibe, sei die Faszination am Auto und die Rolle des Garagisten als Vertrauensperson und Experte, der auf seine Kunden und deren Bedürfnisse eingeht und sich zum umfassenden Mobilitätsdienstleister mausert. Eine spannende Aufgabe, zu deren Verwirklichung die 41 diplomierten Betriebswirtinnen und Betriebswirte Automobilgewerbe jetzt, mit dem Diplom in den Händen, beitragen dürfen und müssen.

Die 41 diplomierten Betriebswirtinnen und Betriebswirte Automobilgewerbe
Stefan Bär (Eichberg SG), Yasmin Bürgi (Rohr AG), Jan-Andrea Christen (Schindellegi), Werner Fuchs (Walchwil ZG), Christoph Grob (Zofingen AG), Christoph Grüebler (Otelfingen ZH), Stefan Hiltmann (Oberrohrdorf AG), Pero Juric (Zürich ZH), Pascal Matthey (Domat/Ems GR), Claudio Müller (Rohr AG), Jan Pachler (Attikon ZH), Thomas Raymann (St. Gallenkappel SG), Tobias Signer (Zürich ZH), Andreas Wüst (Hausen AG), Urs Zuberbühler (Zuzwil SG), Beat Baumann (Hinwil ZH), Markus Benz (Zürich ZH), Stefan Bieri (Würenlos AG), Rade Bogicevic (Rebstein SG), Franz Dorin (Gossau SG), Philipp Fischbacher (Gonten AI), Raphael Fuchs (Grub AR), Pascal Kunz (Wetzikon ZH), Nicolas Meier (Sissach BL), Andreas Oehri (Eschen FL), Reto Rosenast (Altendorf SZ), Selina Patricia Sandmeier (Niederrohrdorf AG), Rolf Saner (Mümliswil SO), Thomas Scherz (Steffisburg BE), Mario Scheurer (Studen BE), Claude Tanner (Belp BE), Bernhard Von Allmen (Steffisburg BE), Bruno Wanner (Schaffhausen SH), Urs Wüthrich (Wattenwil BE), Baptiste Borcard (Grandvillard FR), Steve Di Biasio (Yverdon-les-Bains VD), Damien Fiaux (Renens VD) ,Fluturim Sakiri (Cuarnens VD), Peter Dos Santos Lopes (Vandoeuvres GE), Frédéric Sallin (Villaz-St-Pierre FR), Romain Wyssmüller (Bulle FR).
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