Immer mehr Garagisten verkaufen auf Carauktion

Grösste B2B-Auktionsplattform

Immer mehr Garagisten verkaufen auf Carauktion

19. März 2021 agvs-upsa.ch – Die Userzahlen schnellen in die Höhe und neue Key Account und Sales Manager werden eingestellt. Wie Carauktion auf der Erfolgswelle surft und wie Garagisten die Auktionsplattform gewinnbringend nutzen, 
erklärt Geschäftsführer Daniel Hablützel. 


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Quelle: Istock

mig. Herr Hablützel, vielen Garagisten ist gar nicht bewusst, dass sie auf Carauktion den Occasionenpark aktiv bewirtschaften können. Wie wollen Sie die Wissenslücke füllen?
Daniel Hablützel, Geschäftsführer von Carauktion:
Durch unseren erweiterten Aussendienst, der die Garagisten und Fuhrparkbetreiber vor Ort berät. Wir zeigen auf, dass Carauktion nicht nur für den Fahrzeugeinkauf sondern, auch für den aktiven Verkauf geeignet ist.

Den Aussendienst konnten Sie im letzten Quartal 2020 verstärken. Wie sieht die neue Zusammensetzung aus?
Wir konnten Alessandro Lombardo und Daniele Marangi als Sales Manager und Marco Fabbri als Key Account Manager, welcher mich in diesem Bereich tatkräftig unterstützt, gewinnen. Marlène Eicher wird weiterhin in erster Linie als Key Account Managerin für die Westschweiz tätig sein. Mit unserer Personalstrategie investieren wir in die Kundenbeziehung, so dass wir noch stärker am Puls des Geschehens sind. Carauktion erhält zum virtuellen auch ein physisches Gesicht.

Persönliche Gespräche sollen demnach helfen, allfällige Hemmungen abzubauen.
Ja. Bei Kunden, welche uns nicht oder wenig kennen, hilft eine persönliche oder telefonische Begleitung. Wir können sie von der Einfachheit und vom Erfolg überzeugen. Seit den letzten 18 Monaten nutzen vermehrt Garagisten die Möglichkeit, Fahrzeuge im B2B-Kanal zu verkaufen respektive zu kaufen.

Welche Reaktionen erhalten Sie?
Die Garagisten sind gleichermassen überrascht und erfreut, wenn sie hören, dass man auf Carauktion auch verkaufen kann. Es gibt dafür zwei Möglichkeiten: Die eine ist, dass der Garagist selbst das Inserat erfasst und das Fahrzeug verkauft. Geschätzt wird vor allem die zweite Variante. Beim Premium-Sorglospaket übernehmen wir die Erfassung, Verkaufsabwicklung und Übernahme des Debitorenrisikos. Während der Erlös garantiert ist, kann der Garagist seinen Fokus auf den B2C-Verkauf legen. Die Sorglospakete sind mit dem Gold-Logo gekennzeichnet.  

Ebenfalls mit einer Zeitersparnis wird die Carauktion-App Value Check beworben. Der Garagist kann den Restwert eines Fahrzeugs ermitteln. Welche Schritte sind dafür notwendig?
In die App wird ein Foto der rechten Fahrzeugausweisseite hochgeladen. Via VIN-Abfrage wird die Fahrzeugkonfiguration bestimmt und mit unserer Datenbank abgeglichen. Aufgrund von unseren B2B-Marktdaten erhält der Garagist innert Sekunden einen marktnahen B2B-Fahrzeugwert. In einem weiteren Schritt wird der Zustand erfasst, der direkt in die nächste Auktion übermittelt wird. Mitberücksichtigt ist ein Berechtigungsmodell, bei dem der Verkaufsleiter Preise bestätigen oder anpassen kann. Mit dem Value Check steht dem Garagisten ein Tool für den Eintauschprozess zur Verfügung, das ihm erlaubt, marktdatenbasierte Eintauschpreise zu kalkulieren.

Im Unterschied zu anderen Auktionsplattformen wie Ebay setzt Carauktion auf statische Auktionszeiten. Warum wird an diesem Modell festgehalten?
Dank diesem Modell weiss der Garagist, dass jeweils am Dienstag- und Donnerstagmorgen der Auktions-Hammertag ist. Dies garantiert, dass bei Auktionsschluss jeweils gleichzeitig durchschnittlich 2700 User auf der Plattform sind, womit marktgerechte Höchstpreise generiert werden. Durch die Verlängerungen verhindern wir, dass auf die letzte Sekunde geboten wird und stellen sicher, dass jeder die gleichen Voraussetzungen hat.

Das vergangene Jahr war mit 26'300 Fahrzeugen trotz Corona erfolgreich. Welche Erklärung haben Sie?
Obwohl im Flottengeschäft Verträge verlängert wurden, erhielten wir mehr Fahrzeuge von Garagisten zum Verkauf. Da wir ausschliesslich elektronisch verkaufen, blieben wir von den angeordneten Massnahmen verschont. Viele Garagisten nutzten daher diesen Kanal. Unterstützend war die Lieferverzögerung bei Neufahrzeugen, die den Occassionsverkauf noch mehr beflügelte.

Wie werden sich die Zahlen Ihrer Meinung nach in den nächsten Monaten entwickeln?
Aufgrund von zwei Aspekten positiv: Die 2020 wegen der Corona-Pandemie aufgeschobenen Flottenaustausche beginnen nun wieder. Das erlaubt uns, den Garagisten mehr Flottenfahrzeuge anzubieten. Zudem arbeiten Garagisten dank dem erweiterten Aussendienst intensiver mit uns zusammen und kaufen nicht nur. Sie verkaufen ihre Eintausch- und Langsteher proaktiv über die Plattform. 

Der erste Shutdown im März 2020 hatte einen Rückgang der Verkaufspreise um zwei Prozent zur Folge. Wie äussert sich die permanente Unsicherheit fast ein Jahr später?
Der grosse Unterschied zu heute ist, dass zu Beginn der Pandemie niemand wusste, wie damit umzugehen war. Der Garagist hat diese Erfahrungen zwischenzeitlich gemacht und weiss mehrheitlich, was zu tun ist.  Auch wenn das Angebot im März nur leicht rückläufig war, konnten wir eine stabile Preisentwicklung feststellen. 

Neu haben Sie eine Partnerschaft mit Polestar, dem schwedisch-chinesischen Hersteller von Elektroautos, abgeschlossen. Betreten Sie ein neues Geschäftsfeld?
Das Thema Elektrofahrzeuge begleitet uns schon mehrere Jahre, was sich auch im Mix der verkauften Fahrzeuge widerspiegelt. Ladestationen werden wir zukünftig aber nicht verkaufen, da das nicht zu unserer Remarketing-Kompetenz passt. Es freut uns, bei Polestar ein Teil des neuen Vertriebsweges zu sein. Dabei übernehmen wir im Leasing die Rolle des Lieferanten. Somit nehmen wir als Restwertgarant die Fahrzeuge nach Leasingende zurück und führen sie dem Markt wieder zu. 
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